Handball - Grundregeln und Ursprung des modernen Handballs

Handballähnliche Spiele wurden bereits in der Antike und überall auf der Welt gespielt. Die Wiege des modernen Handballs liegt jedoch in Schweden und Deutschland - hier wurden um 1900-1920 die erforderlichen Regeln festgelegt (wobei hier zunächst Feldhandball gemeint war). Um das Handballspiel witterungsunabhängig zu machen (in Schweden kann es im Winter verdammt kalt und dunkel sein!!), verlegte man das Spiel mehr und mehr in Hallen - als Hallenhandball 1972 olympisch wurde, war dies das Aus für das Feldhandball.

Ziel des Spiels ist es, den Handball in das gegnerische Tor zu werfen - wer nach Ablauf der Spielzeit die meisten Tore erzielt hat - hat gewonnen!
Beim Handball ist die Spielfläche im Regelfall 40 x 20 m groß (Abweichungen möglich) und rechteckig. Die Tore sind 3 m breit und 2 m hoch (werden bei Kindern "flacher gemacht"). Die Tore sind von 6 m Torräumen umgeben, in denen sich während des Spiels nur der jeweilige Torwart aufhalten darf. Darüberhinaus gibt es noch eine Freiwurflinie (gestrichelt), die 9 m von Tor entfernt ist.
Die Spielzeit beträgt bei Erwachsenen 2 x 30 Minuten (10 Minuten Halbzeitpause) - bei Kindern und Jugendlichen je nach Anforderung kürzer. Es spielen im Regelfall 7 Spieler gegeneinander (6 Feldspieler, 1 Torwart)(Abweichungen möglich).
Folgende Regeln gelten für das Spielen des Balls:
  * er darf mit allen Körperteilen ab dem Knie Aufwärts gespielt werden (KEIN Fuß),
  * er darf maximal 3 Sekunden gehalten werden und
  * man darf sich maximal 3 Schritte mit ihm bewegen.
Wiederholtes Prellen (Auftippen) des Balls auch im Laufen und auch mit abwechselnden Händen, ohne den Ball zwischendurch festzuhalten, ist erlaubt.

Das sind die Handballregeln in aller Kürze. Wer von der Theorie nicht genug bekommen kann findet hier die genauen Handballregeln.

Wenn Sie mehr über die Geschichte des Handballsports haben möchten, dann schauen Sie doch einfach auf der Hompage des Handball-Informations-Projekts.